Kariesprävention in Lörrach – Wirksamer Schutz für dauerhaft gesunde Zähne

Karies ist vermeidbar. Mit der richtigen Kariesprävention bleiben Ihre Zähne ein Leben lang gesund und Sie ersparen sich schmerzhafte Behandlungen. Bei Ihrem Zahnarzt Lörrach in der Zahnarztpraxis am Senser Platz entwickeln Dr. Garik Khachatryan und sein Team individuelle Karies-Präventionskonzepte – mit moderner Diagnostik, professioneller Prophylaxe und bewährten Schutzmaßnahmen. Effektive Prävention von Karies schützt nicht nur Ihre Zähne, sondern auch Ihren Geldbeutel und Ihre Lebensqualität. Ihr Zahnarzt Lörrach ist auch für Patienten aus Basel optimal erreichbar.

Kariesprävention Beratung Lörrach – Zahnarzt zeigt Patientin optimale Zahnputztechnik

Warum  Kariesprävention so wichtig ist

Der Karies-Entstehungsprozess

Karies ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit – doch sie ist in den meisten Fällen vollständig vermeidbar. Wirksame Kariesprävention schützt nicht nur vor Zahnschmerzen, sondern bewahrt Ihre natürliche Zahnsubstanz. Die Mundgesundheit beeinflusst direkt Ihre Allgemeingesundheit und Lebensqualität.

Die Vorteile konsequenter Karies-Prävention:

  • Zahnerhalt: Einmal verlorene Zahnsubstanz lässt sich nicht wiederherstellen – nur Prävention bewahrt Ihre natürlichen Zähne
  • Schmerzfreiheit: Karies verursacht erst Schmerzen, wenn sie weit fortgeschritten ist – Prävention verhindert Beschwerden von Anfang an
  • Kostenersparnis: Prophylaxe kostet einen Bruchteil dessen, was Füllungen, Wurzelbehandlungen oder Kronen kosten würden
  • Zeitersparnis: Regelmäßige Kontrollen dauern deutlich kürzer als umfangreiche Behandlungen
  • Allgemeingesundheit: Kariesbakterien können in den Blutkreislauf gelangen und andere Organe belasten
  • Ästhetik: Gesunde, kariesfreie Zähne sehen attraktiver aus und steigern Ihr Selbstbewusstsein

Wissenschaftliche Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde belegen: Konsequente Prävention von Karies kann Zahnerkrankungen zu über 90% verhindern. In unserer Praxis setzen wir auf ein ganzheitliches Präventionskonzept, das Ihre individuellen Risikofaktoren berücksichtigt. Dabei kombinieren wir häusliche Mundhygiene, professionelle Prophylaxe und moderne Diagnostik für optimalen Schutz.

Wie entsteht Karies – Die Grundlagen verstehen

Um Karies effektiv vorzubeugen, ist es wichtig zu verstehen, wie sie entsteht. Karies entwickelt sich durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren über einen längeren Zeitraum.

Kariesbakterien, hauptsächlich Streptococcus mutans, siedeln sich im Zahnbelag (Plaque) an. Diese Bakterien ernähren sich von Zucker und kurzettigen Kohlenhydraten aus unserer Nahrung. Beim Stoffwechsel produzieren sie aggressive Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Dieser Prozess wird Demineralisierung genannt – Mineralien werden aus dem Zahnschmelz herausgelöst.

Die vier Hauptfaktoren:

  • Bakterien im Zahnbelag
  • Zucker als Nahrung, Zeit (häufiger Zuckerkontakt)
  • Zahnqualität

Wenn alle Faktoren zusammenkommen, entsteht Karies. Die gute Nachricht: Bei der Kariesprävention können wir jeden Faktor beeinflussen. Unser Speichel neutralisiert Säuren und lagert Mineralien ein (Remineralisierung). Überwiegt die Demineralisierung, beginnt Karies.

Erste Warnzeichen erkennen

Beginnende Karies zeigt sich als kreidig-weiße oder bräunliche Flecken. In diesem Stadium ist Karies reversibel durch intensive Fluoridierung und verbesserte Mundhygiene. Unbehandelt dringt Karies tiefer ein, erreicht das Dentin und verursacht Schmerzen. Mehr zu allgemeiner Schmerzprävention in unserem Ratgeber Zahnschmerzen vorbeugen. Frühe Erkennung durch Kontrollen ist entscheidend.

Tägliche Mundhygiene – Fundament der Karies-Prävention

Die wichtigste Säule der Kariesprävention ist die konsequente häusliche Mundhygiene. Mit der richtigen Technik und passenden Hilfsmitteln entfernen Sie bakterielle Beläge, bevor Karies entstehen kann.

Optimales Zähneputzen mit Fluorid

Zähneputzen ist die Basis jeder Karies-Prävention. Die Technik und die verwendeten Produkte sind dabei entscheidend.

Die optimale Putzroutine:

  • Zweimal täglich mindestens 2 Minuten: Morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen – das ist das Minimum für wirksame Prävention von Karies
  • Fluoridhaltige Zahnpasta verwenden: Erwachsene sollten Zahnpasta mit 1400-1500 ppm Fluorid verwenden. Fluorid ist der wichtigste Wirkstoff gegen Karies – es stärkt den Zahnschmelz und hemmt das Bakterienwachstum
  • Richtige Putztechnik: Setzen Sie die Zahnbürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand an. Führen Sie sanfte, kreisende Bewegungen aus. Zu viel Druck schadet Zahnfleisch und Zahnschmelz
  • Systematisch vorgehen: Putzen Sie nach der KAI-Methode – Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen. Teilen Sie den Mund in Quadranten ein, damit Sie keine Stelle vergessen
  • Nicht sofort ausspülen: Spucken Sie die Zahnpasta nach dem Putzen aus, aber spülen Sie nicht sofort mit Wasser nach. So kann das Fluorid länger wirken

Elektrische vs. Handzahnbürste: Studien der renommierten Cochrane Collaboration zeigen, dass elektrische Zahnbürsten mit rotierend-oszillierenden Köpfen bei den meisten Menschen bessere Ergebnisse erzielen. Die Cochrane-Analyse von 56 Studien mit über 5.000 Teilnehmern belegt eine 11% bessere Plaquereduktion nach 1-3 Monaten und sogar 21% nach längerer Nutzung.

Zahnzwischenräume gründlich reinigen

Etwa 40% der Zahnoberfläche liegen in den Zwischenräumen – unerreichbar für normale Zahnbürsten. Hier entsteht besonders häufig Karies, da sich Bakterien und Speisereste ungestört ansammeln. Die Reinigung der Zahnzwischenräume ist unverzichtbar für effektive Prävention von Karies.

Hilfsmittel für saubere Zwischenräume:

  • Zahnseide: Ideal für enge Kontaktpunkte zwischen den Zähnen. Verwenden Sie täglich etwa 40-50 cm Zahnseide. Gewachste Zahnseide gleitet leichter, ungewachste reinigt gründlicher. Führen Sie die Seide vorsichtig in C-Form um jeden Zahn und bewegen Sie sie mehrmals auf und ab
  • Interdentalbürsten: Perfekt für größere Zwischenräume, bei Zahnfleischrückgang oder Zahnersatz. In verschiedenen Größen erhältlich (0,4 mm bis über 1 mm). Die Bürste sollte leichten Widerstand spüren lassen, aber nicht klemmen. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl
  • Munddusche: Ergänzende Reinigung, besonders bei Brücken, Implantaten oder kieferorthopädischen Apparaturen. Der Wasserstrahl erreicht auch tiefe Zahnfleischtaschen. Ersetzt nicht Zahnseide oder Interdentalbürsten
  • Zahnseidensticks: Praktische Alternative für unterwegs mit vorgespannter Zahnseide

Reinigen Sie die Zahnzwischenräume am besten abends vor dem Zähneputzen. So können Fluorid und Wirkstoffe aus der Zahnpasta optimal in die gesäuberten Bereiche eindringen. Anfangs kann das Zahnfleisch leicht bluten – das ist normal und verschwindet nach wenigen Tagen konsequenter Anwendung.

Fluorid – Der Schlüssel zur Karies-Prävention

Fluorid ist der wissenschaftlich am besten belegte Wirkstoff zur Prävention von Karies. Es wirkt auf mehreren Ebenen: hemmt die Demineralisierung, fördert die Remineralisierung, macht den Zahnschmelz härter und widerstandsfähiger, hemmt das Wachstum von Kariesbakterien.

Fluoridquellen für optimalen Schutz:

  • Zahnpasta mit Fluorid: Die wichtigste Quelle für diesen Wirkstoff. Erwachsene: 1400-1500 ppm, Kinder 2-6 Jahre: 1000 ppm, Kinder ab 6 Jahren: 1400 ppm
  • Speisesalz mit Fluorid: Einfache Möglichkeit, die tägliche Aufnahme zu erhöhen. In Deutschland weit verbreitet und unkompliziert in der Anwendung
  • Gel mit hochkonzentriertem Fluorid: Bei erhöhtem Kariesrisiko einmal wöchentlich anwenden. Konzentration meist 12.500 ppm. Nach dem Zähneputzen auftragen, einwirken lassen, ausspucken
  • Mundwasser mit Fluorid: Ergänzende Anwendung, besonders für Bereiche, die schwer zu putzen sind. Täglich nach dem Zähneputzen spülen

In unserer Praxis bieten wir zusätzlich professionelle Fluoridierung mit hochkonzentrierten Lacken (22.600 ppm) an. Diese Behandlung ist besonders wirksam bei erhöhtem Kariesrisiko, empfindlichen Zahnhälsen oder nach Zahnreinigungen.

Ernährung – Karies-Prävention beginnt beim Essen

Was Sie essen und trinken, beeinflusst Ihr Kariesrisiko massiv. Die richtige Ernährung ist eine tragende Säule der Kariesprävention.

Zucker intelligent reduzieren

Zucker ist die Hauptnahrung für Kariesbakterien. Je mehr Zucker verfügbar ist, desto mehr Säure produzieren die Bakterien. Besonders problematisch sind häufige Zuckerkontakte über den Tag verteilt.

Versteckte Zuckerfallen erkennen:

  • Süßgetränke: Cola, Limonaden, Energy-Drinks (bis zu 35 Würfelzucker pro Liter)
  • Fruchtsäfte: Auch 100% Saft enthält viel Fruchtzucker und Säure
  • Klebrige Süßigkeiten: Karamell, Bonbons, Gummibärchen haften lange an den Zähnen
  • Fertigprodukte: Ketchup, Fertigsaucen, Müsliriegel enthalten oft versteckten Zucker
  • Trockenfrüchte: Konzentrierter Zucker in klebriger Form

Praktische Tipps zur Zuckerreduktion: Trinken Sie hauptsächlich Wasser und ungesüßte Tees. Essen Sie Süßes lieber als Nachtisch zur Hauptmahlzeit als zwischen den Mahlzeiten. Begrenzen Sie Zwischenmahlzeiten – jeder Zuckerkontakt löst einen neuen Säureangriff aus. Verwenden Sie Zuckerersatzstoffe wie Xylit (Birkenzucker) oder Erythrit – diese werden von Bakterien nicht verwertet. Lesen Sie Zutatenlisten aufmerksam – Zucker versteckt sich hinter vielen Namen (Saccharose, Dextrose, Maltose, Glukosesirup, Fruktose). Nach zuckerhaltigen Speisen Mund mit Wasser ausspülen oder zuckerfreies Kaugummi kauen.

Zahngesunde Ernährung fördern

Manche Lebensmittel unterstützen aktiv die Kariesprävention durch Neutralisierung von Säuren, Lieferung wichtiger Mineralstoffe oder mechanische Reinigung.

Kariesprotektive Lebensmittel:

  • Calcium-reich: Milch, Käse, Joghurt stärken den Zahnschmelz. Hartkäse neutralisiert zudem Säuren durch seinen hohen pH-Wert
  • Rohes Gemüse: Karotten, Sellerie, Paprika reinigen mechanisch und regen Speichelfluss an
  • Vollkornprodukte: Liefern B-Vitamine für gesundes Zahnfleisch, erfordern intensives Kauen
  • Nüsse: Enthalten Calcium, Phosphat und gesunde Fette. Mandeln sind besonders zahnfreundlich
  • Xylithaltige Produkte: Kaugummis, Bonbons mit Xylit hemmen Kariesbakterien aktiv
  • Fisch: Vitamin D fördert die Calciumaufnahme für stärkere Zähne
  • Grüner Tee: Polyphenole wirken antibakteriell (ungesüßt trinken)

Speichel – Die natürliche Karies-Abwehr: Speichel ist Ihr körpereigener Schutz gegen Karies. Er neutralisiert Säuren, spült Bakterien weg, liefert Mineralien zur Remineralisierung, enthält antimikrobielle Enzyme. Ein gesunder Erwachsener produziert 0,5-1,5 Liter Speichel täglich. Zur Förderung der Speichelproduktion: trinken Sie ausreichend Wasser (2 Liter täglich), kauen Sie gründlich und langsam, kauen Sie nach Mahlzeiten zuckerfreies Kaugummi (5-10 Minuten). Bei Mundtrockenheit durch Medikamente oder Erkrankungen beraten wir zu Speichelersatzprodukten.

Säure-Management für gesunde Zähne

Nicht nur Zucker schadet – auch Säuren greifen den Zahnschmelz direkt an (Erosion). Das schwächt die Zahnstruktur und begünstigt Karies.

Säurehaltige Lebensmittel: Zitrusfrüchte, saure Äpfel, Essig, Salatdressings, Wein, besonders Weißwein, kohlensäurehaltige Getränke (auch Light-Versionen), saure Süßigkeiten kombinieren Zucker und Säure.

Richtiger Umgang mit Säuren: Essen Sie säurehaltige Lebensmittel zu Hauptmahlzeiten. Spülen Sie danach mit Wasser. Warten Sie 30 Minuten mit dem Zähneputzen nach Säurekontakt. Trinken Sie saure Getränke zügig, nicht über Stunden. Verwenden Sie einen Strohhalm bei Softdrinks. Nach säurehaltigen Speisen hilft ein Stück Käse zur Neutralisierung.

Professionelle Karies-Prävention beim Zahnarzt

Selbst bei optimaler häuslicher Mundhygiene erreichen Sie nicht alle Stellen perfekt. Professionelle Maßnahmen ergänzen Ihre Bemühungen und sind unverzichtbar für umfassende Prävention von Karies.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Halbjährliche zahnärztliche Kontrollen sind essenziell für erfolgreiche Karies-Prävention. Viele Kariesläsionen entwickeln sich schleichend und verursachen erst Schmerzen, wenn sie weit fortgeschritten sind.

Was wir bei Kontrolluntersuchungen prüfen:

  • Kariesdiagnostik: Visuelle Inspektion aller Zahnflächen mit Spiegel und Sonde. Röntgenaufnahmen zur Erkennung von Approximalkaries (zwischen den Zähnen)
  • Laserfluoreszenzmessung: Moderne Technologie zur Kariesfrüherkennung ohne Röntgenstrahlung
  • Zahnfleischstatus: Taschentiefen-Messung zur Erkennung von Parodontitis
  • Füllungen und Zahnersatz: Kontrolle auf Randspalt-Karies unter bestehenden Füllungen
  • Bisssituation: Fehlbelastungen können Zahnschmelz abnutzen und Karies begünstigen
  • Individuelle Risikoeinschätzung: Beurteilung Ihres persönlichen Kariesrisikos

Bei beginnender Karies im White-Spot-Stadium können wir oft noch ohne Bohren behandeln durch intensive Fluoridierung, Verbesserung der Mundhygiene, Ernährungsberatung. Je früher Karies erkannt wird, desto schonender die Behandlung. Vereinbaren Sie Ihren Kontrolltermin.

Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Die professionelle Zahnreinigung ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Prävention von Karies. Unsere speziell ausgebildeten Prophylaxe-Fachkräfte entfernen bakterielle Beläge gründlicher als mit häuslicher Zahnpflege möglich.

Ablauf einer professionellen Zahnreinigung:

  1. Eingangsuntersuchung: Beurteilung des aktuellen Mundhygienestatus, Plaque-Index, Zahnfleischstatus
  2. Zahnsteinentfernung: Ultraschall und Handinstrumente entfernen harte Ablagerungen schonend und gründlich
  3. Plaque-Entfernung: Air-Flow-Technik beseitigt weiche Beläge und Biofilm auch in schwer zugänglichen Bereichen
  4. Zahnzwischenräume: Spezialwerkzeuge reinigen Approximalräume, wo Karies häufig beginnt
  5. Politur: Glatte Zahnoberflächen erschweren Bakterien die Anhaftung erheblich
  6. Fluoridierung: Hochkonzentrierter Fluoridlack stärkt den Zahnschmelz und bietet Langzeitschutz
  7. Mundhygiene-Instruktion: Individuelle Tipps zur Optimierung Ihrer häuslichen Routine

Empfohlene PZR-Intervalle: Bei niedrigem Kariesrisiko: 1-2 mal jährlich. Bei mittlerem Risiko: 3 mal jährlich. Bei hohem Risiko (Parodontitis, Diabetes, viele Füllungen): 4 mal jährlich. Wir erstellen Ihren individuellen Recall-Plan.

Fissurenversiegelung – Besonders für Kinder

Fissuren (Furchen) der Backenzähne sind kariesanfällig. Die Versiegelung ist hocheffektiv zur Prävention von Karies bei Kindern und Jugendlichen.

Ablauf: Kaufläche reinigen und anätzen, dünnflüssiger Kunststoff einbringen, mit UV-Licht aushärten. Die glatte Oberfläche erschwert Bakterien die Besiedlung.

Versiegelung bei Durchbruch der Backenzähne (6 und 12 Jahre). Hält mehrere Jahre, reduziert Kariesrisiko um 90%. Mehr in unserer Kinderzahnheilkunde.

Erweiterte Diagnostik bei erhöhtem Risiko

Bei häufiger Karies trotz guter Mundhygiene bieten wir erweiterte Diagnostik: Speicheltest (Fließrate, Pufferkapazität, pH-Wert), Bakterientest (Streptococcus mutans, Lactobazillen). Daraus erstellen wir Ihr optimiertes Präventionsprogramm.

Karies-Prävention in besonderen Lebensphasen

Manche Lebensabschnitte erfordern besondere Aufmerksamkeit bei der Prävention von Karies. Wir begleiten Sie durch alle Phasen mit individuellen Konzepten.

Schwangerschaft – Intensivierte Prävention

Hormonelle Veränderungen beeinflussen die Mundgesundheit. Schwangerschaftsgingivitis betrifft über 70%.

Karies-Prävention in der Schwangerschaft: PZR sind sicher (idealerweise jedes Trimester), bei Erbrechen Mund mit Natronlösung spülen, fluoridhaltige Zahnpasta verwenden, häufigere Kontrollen, calciumreiche Ernährung. Gesunde Zähne der Mutter schützen auch das Baby. Unsere Schwangerschafts-Prophylaxe berücksichtigt alle Besonderheiten.

Kinder – Frühe Gewöhnung ist Gold wert

Karies-Prävention beginnt mit dem ersten Milchzahn. Milchzähne sind wichtig – sie halten Platz für bleibende Zähne, sind wichtig für Sprachentwicklung, beeinflussen das Kariesrisiko der bleibenden Zähne.

Altersgerechte Karies-Prävention:

0-2 Jahre: Ab dem ersten Zahn zweimal täglich putzen mit reiskorngroßer Menge Zahnpasta (1000 ppm Fluorid). Keine Dauernuckelflasche mit gesüßten Getränken – führt zu “Nuckelflaschenkaries”. Erste spielerische Zahnarztbesuche ab 1 Jahr.

2-6 Jahre: Erbsengroße Menge Kinderzahnpasta (1000 ppm). Eltern putzen nach, bis Kinder flüssig schreiben können. Zuckerkonsum begrenzen, besonders vor dem Schlafengehen. Halbjährliche Kontrollen mit Gewöhnung an die Praxis.

6-12 Jahre: Wechsel zu Juniorzahnpasta (1400 ppm Fluorid). Fissurenversiegelung der bleibenden Backenzähne sobald durchgebrochen. Eltern kontrollieren weiter die Putztechnik. Individualprophylaxe-Sitzungen alle 6 Monate.

In unserer Kinderzahnheilkunde machen wir Prophylaxe zum positiven Erlebnis. Kinder mit früher Gewöhnung entwickeln keine Zahnarztangst.

Senioren – Karies-Prävention im Alter

Auch im Alter ist Prävention von Karies wichtig. Herausforderungen: Medikamente verursachen Mundtrockenheit, Zahnfleischrückgang (Wurzelkaries), eingeschränkte Motorik, kognitive Einschränkungen.

Angepasste Prävention: Elektrische Zahnbürsten mit dicken Griffen, hochfluoridierte Zahnpasta (5000 ppm), Fluoridgel bei Wurzelkaries, Speichelersatzprodukte, engmaschige Kontrollen, professionelle Prothesenreinigung. Wir beraten Sie und Angehörige individuell.

Risikofaktoren erkennen und minimieren

Manche Faktoren erhöhen das Kariesrisiko erheblich. Die Prävention von Karies erfordert, diese Risiken zu erkennen und zu minimieren.

Rauchen und Tabakkonsum

Rauchen erhöht das Kariesrisiko: vermindert Speichelfluss, verändert Speichelzusammensetzung, schwächt das Immunsystem, fördert Parodontitis, verursacht Verfärbungen. Passivrauchen bei Kindern erhöht das Kariesrisiko der Milchzähne. Nach dem Rauchstopp normalisiert sich die Speichelproduktion schrittweise.

Stress und psychische Belastung

Chronischer Stress beeinflusst die Mundgesundheit: reduziert Motivation zur Mundhygiene, kann zu Zähneknirschen führen, schwächt das Immunsystem, fördert ungesunde Ernährung. Stressbewältigung gehört indirekt zur Karies-Prävention. Bei Zähneknirschen schützt eine Knirscherschiene.

Medikamente und Mundtrockenheit

Über 400 Medikamente verursachen Mundtrockenheit: Blutdrucksenker, Antidepressiva, Antihistaminika, Diuretika. Mundtrockenheit erhöht das Kariesrisiko massiv. Bei medikamentenbedingter Mundtrockenheit: häufig Wasser trinken, zuckerfreie Kaugummis, Speichelersatzprodukte, hochfluoridierte Zahnpasta, engmaschige Kontrollen. Sprechen Sie mit uns über Ihre Medikamente.

Moderne Technologien in der Karies-Prävention

In unserer Zahnarztpraxis am Senser Platz nutzen wir modernste Technologien für optimale Prävention von Karies.

Kariesfrüherkennung mit Laser

DIAGNOdent-Laserfluoreszenzmessung erkennt beginnende Karies ohne Strahlung. Das Gerät misst die Fluoreszenz – kariöse Bereiche fluoreszieren anders. So behandeln wir minimalinvasiv oder fördern Remineralisierung.

Digitales Röntgen

Moderne digitale Röntgentechnik reduziert Strahlung um 90%. Bissflügel-Röntgenbilder zeigen Approximalkaries zwischen den Zähnen. Röntgenbilder nur bei medizinischer Notwendigkeit.

Air-Flow-Prophylaxe

Air-Flow-Technologie mit Glycin-Pulver entfernt Biofilm schonend auch unter dem Zahnfleischrand. Behandlung ist angenehm und schmerzfrei.

Ihr individuelles Karies-Präventionsprogramm

Erfolgreiche Prävention von Karies ist keine Einheitslösung. Wir entwickeln Ihr persönliches Programm.

Individuelle Risikoanalyse

Wir führen eine umfassende Kariesrisiko-Analyse durch: klinische Untersuchung, Ernährungsanamnese, Mundhygienestatus, Speicheltests bei Bedarf, Bakterientests bei häufiger Karies, familiäre Veranlagung, Medikamente, Lebenssituation. Daraus erstellen wir Ihren Risiko-Score und entwickeln ein maßgeschneidertes Programm.

Maßgeschneidertes Prophylaxe-Konzept

Ihr Programm umfasst: optimale PZR-Intervalle (1-4 mal jährlich), Fluoridierungsprotokoll, spezielle Mundhygiene-Hilfsmittel, Ernährungsberatung, bei Bedarf antibakterielle Spülungen, regelmäßige Verlaufskontrollen.

Professionelle Beratung

Unsere Fachkräfte: demonstrieren optimale Putztechnik, leiten zur Zahnseide-Nutzung an, färben Beläge zur Visualisierung, geben Ernährungstipps, motivieren und unterstützen.

Recall-System

Unser Erinnerungssystem: individuelle Recall-Intervalle, rechtzeitige Erinnerung per E-Mail/SMS/Post, flexible Terminvereinbarung. So bleibt Ihre Prävention kontinuierlich.

Häufig gestellte Fragen – Kariesprävention

Die wirksamste Prävention von Karies kombiniert drei Säulen: Erstens tägliche Mundhygiene mit fluoridhaltigerZahnpasta (1400-1500 ppm), Zahnseide und Interdentalbürsten. Zweitens professionelle Prophylaxe mit halbjährlichen Kontrollen und professioneller Zahnreinigung. Drittens zahngesunde Ernährung mit Zuckerreduktion und calciumreichen Lebensmitteln. Diese Kombination kann Karies zu über 90% verhindern.

Fluorid ist der wichtigste Wirkstoff zur Prävention von Karies. Es stärkt den Zahnschmelz, hemmt die Demineralisierung, fördert die Remineralisierung und hemmt das Wachstum von Kariesbakterien. Verwenden Sie zweimal täglich fluoridhaltige Zahnpasta (1400-1500 ppm für Erwachsene). Bei erhöhtem Kariesrisiko können zusätzlich Fluoridgel oder professionelle Fluoridlacke sinnvoll sein. In unserer Praxis beraten wir Sie zur optimalen Fluoridanwendung.

Die Prävention von Karies beginnt mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns, etwa ab dem 6. Lebensmonat. Von Anfang an zweimal täglich putzen mit reiskorngroßer Menge Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid). Der erste Zahnarztbesuch sollte im ersten Lebensjahr erfolgen. Frühe Gewöhnung an gute Mundhygiene und positive Zahnarzt-Erlebnisse prägen das Verhalten fürs Leben. In unserer Kinderzahnheilkunde begleiten wir Familien von Anfang an.

Die optimale Häufigkeit hängt vom individuellen Kariesrisiko ab. Bei niedrigem Risiko und guter Mundhygiene reichen 1-2 professionelle Zahnreinigungen pro Jahr. Bei mittlerem Risiko empfehlen wir 3 Behandlungen jährlich. Bei hohem Risiko (häufige Karies, Parodontitis, Diabetes, viele Füllungen, Mundtrockenheit) sind 4 Termine optimal. Wir erstellen für Sie einen individuellen Recall-Plan basierend auf Ihrer Risikobewertung.

 Beginnende Karies im Initialstadium (White Spots) ist tatsächlich reversibel durch intensive Fluoridierung, optimierte Mundhygiene und Ernährungsumstellung. Der Zahnschmelz kann remineralisieren. Sobald Karies jedoch das Dentin erreicht hat und ein Loch entstanden ist, ist sie irreversibel und muss zahnärztlich behandelt werden. Deshalb ist frühe Erkennung bei Kontrolluntersuchungen so wichtig. Je früher wir eingreifen, desto schonender die Behandlung – im Idealfall sogar ohne Bohren.

 Besonders kariesfördernd sind klebrige Süßigkeiten (Karamell, Bonbons) – sie haften lange an Zähnen. Süßgetränke (Cola, Limonaden) – liefern viel Zucker plus Säure. Häufige Zwischenmahlzeiten mit Zucker/Kohlenhydraten – jeder Zuckerkontakt löst Säureproduktion aus. Trockenfrüchte – konzentrierter Zucker in klebriger Form. Säurehaltige Lebensmittel (Zitrusfrüchte, Essig) – greifen Zahnschmelz direkt an. Versteckter Zucker in Fertigprodukten (Ketchup, Müsliriegel, Joghurt). Für optimale Prävention von Karies: Zucker in Maßen, hauptsächlich zu Hauptmahlzeiten, danach Mund spülen oder Zähne putzen.

Studien zeigen, dass elektrische Zahnbürsten mit rotierend-oszillierendem Kopf bei den meisten Menschen mehr Plaque entfernen als Handzahnbürsten. Sie sind einfacher in der Anwendung und viele Modelle haben Timer und Andruckkontrolle. Das erleichtert optimales Putzen. Handzahnbürsten funktionieren bei perfekter Technik ebenfalls gut. Entscheidend ist: regelmäßiges, gründliches Putzen zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Wir beraten Sie in unserer Prophylaxe-Beratung zur für Sie optimalen Zahnbürste.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen halbjährliche Kontrolluntersuchungen vollständig. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind Individualprophylaxe-Leistungen (IP1-5) inklusive Fissurenversiegelung Kassenleistung. Die professionelle Zahnreinigung ist meist keine Kassenleistung für Erwachsene, viele Kassen bezuschussen sie aber mit 20-100 Euro pro Jahr im Rahmen von Bonusprogrammen. Private Kranken- und Zahnzusatzversicherungen übernehmen PZR oft vollständig. Die Investition in Prävention lohnt sich – sie kostet deutlich weniger als spätere Kariesbehandlungen. Fragen Sie uns nach Ihren individuellen Möglichkeiten.

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